Mastering

welche Art von Mastering ist für welchen Zweck ..

Mastering

 
 

…nennt man den Vorgang einer fertigen Produktion die optimale Qualität und Klangkompatibilität auf möglichst vielen Abspielgeräten zu geben. Ein Song sollte auf einer kleinen HiFi-Anlage genau so gut klingen, wie auf einer großen PA, oder auf einem Kopfhörer, oder aber auch auf einem Multimedia-Soundsystem. Die wichtigsten Punkte hierfür sind ein ausgeglichenes (oder auch genreabhängiges) Frequenzbild, sowie ein ausgewogenes Stereobild und eine gute Monokompatibilität (z. B. Handys). All diese Punkte werden beim Mastering berücksichtigt und in eine optimale Balance gebracht.


Neben den rein technischen Aspekten, auch technisches Mastering genannt, geht man im Mastering-Prozess auch noch auf musikalische Ausgewogenheit und genrespezifische Klangeigenschaften, wie z. B. Optimierung der Bassdrum, oder Abschwächen von perkussiven Signalen wie Hihat oder Snare, ein, auch als musikalisches Mastering bekannt. Sie haben viel Zeit und Herzblut in Ihre Produktion gesteckt.

Deshalb ist es nur logisch, daß Sie diese Musik auch in der bestmöglichen Qualität als Endprodukt haben wollen. Ein professionelles Mastering durch einen geschulten Tontechniker ist dazu unerläßlich und bringt den Unterschied zwischen einer Homerecording Produktion und einem Hi-End Produkt.

Stem-Mastering

 

 

bezeichnet man die Methode, wenn als Ausgangsmaterial nicht nur ein Stereomix vorliegt, sondern verschiedene Stereo-Gruppenspuren, in denen Instrumente wie Gitarren, Keyboards, Bläsersätze, Chor, Leadvocals, zur optimalen Abstimmung einzeln vorliegen.

So kann jede Einzelspur separat in Komprimierung, Equing Stereobild, etc. bearbeitet werden. Dies ist für den Kunden zugleich eine preiswerte Option zu einem Mixdown & Mastering Komplettpaket, da der Tontechniker auch hier viele Möglichkeiten zum Soundtuning hat.

Der Mastering Prozess

 

 

Grundsätzlich ist jedes Musikstück individuell zu behandeln. Im Wesentlichen ist die Herangehensweise aber in 3 verschiedene Hauptteile zu untergliedern:
Im Normalfall hat der Kunde eine bestimmte Soundvorstellung, die auch Genreabhängig ist, aber auch hier gibt es signifikante Abstufungen.Am Besten sind Beispiele, wie sich der Kunde seinen Sound wünscht, denn es handelt sich hier um Geschmack, und der ist bekanntlich bei jedem Menschen anders.


Nachdem die Grundrichtung geklärt ist, kommt die technische Seite des Mastering in den Vordergrund. Leider muß man an dem Punkt auch die Budgetfrage aufwerfen, denn der Einsatz von z.B. einer Bandmaschine treibt den Aufwand schnell in die Höhe und die Frage über Kosten und Nutzen sollte vor dem Einsatz aufwändiger Methoden unbedingt geklärt sein.


Zur Signalaufbereitung verwenden wir einen Summenkompressor von Tegeler Audio, der die Transparenz des Ausgangssignals durch Komprimierung in verschiedenen Frequenzbereichen erhöht und die Basis für eine weitere Bearbeitung des Materials schafft.


Während diesem Prozess kommen auch eventuelle Mischfehler , wie Hallanteil, Frequenzüberlagerung bei Instrumenten und Gesang, etc. zum Vorschein, die zuvor nicht erkannt werden konnten, da sich durch die Komprimierung die Lautstärkeverhältnisse im Mix prozentual verdichten und so ein Part wie z.B. eine Hihat auf einmal zu dominant wird., oder eine Frequenz dann übermäßig nach vorne kommt. Für ein optimales Ergebnis kann an diesem Punkt der Mix noch einmal anpasst werden.


Jetzt stehen Genrespezifische Klangbearbeitungen an, wie z.B. im Hip Hop eine Bassbetonung durch Enhancer , oder eine Stereobildbearbeitung, an.
Durch diese Bearbeitungsschritte erhält das Audiomaterial die nötige Transparenz, Druck und die Lautheit um mit Top-Produktionen konkurrieren zu können.
Bei einem kompletten Album wird dadurch auch das grundsätzliche Klangbild festgelegt und zieht sich wie ein roter Faden durch sämtliche Songs.
 

Redbook CD Master und DDP-Image

 

 

bezeichnet man das fertige Produkt so wie es zum Presswerk geht. Das DDP-Image enthält die gleichen Informationen wie eine Master CD, aus beiden Ausgangsformaten wird zur Vervielfältigung ein sog. Glas-Master erstellt.


Für die Erstellung der Master CD (eigentlich ist es ja das Premaster, denn das Master ist ja die Pressvorlage) sind folgende Informationen notwendig.
ISRC Code des Labels, CD-Text. Damit das Presswerk tätig werden kann, ist eine Meldung des Albums bei der Gema unerläßlich, denn ohne Gemafreigabe wird nicht angepresst.
 

 

... und trotz all der Technik

 

 

ist immer noch der Techniker das entscheidende Glied in der Kette. Denn er entscheidet, er kann einschätzen welche Stilmittel für welche Musikrichtung passen. Seine Erfahrung macht den Unterschied, denn jedes Audiomaterial ist individuell und erfordert das geschulte Ohr des Mastering-Engineers.

 

Online Mastering

 

 

Auch hier gelten die gleichen Regeln wie bei traditionell angeliefertem Audiomaterial.
Keine Kompressoren oder Limitierung auf der Stereosumme, bzw. auf den einzelnen Audiospuren.Der Pegel sollte zwischen -6 und -1db liegen.Die Bittiefe des Projektes sollte beibehalten werden (idealerweise 24bit /44.1 oder 48khz) , da eine Reduzierung vorab eine erhebliche Einschränkung des Materials darstellt und die finale Wandlung auf CD-Qualität erst ganz zum Schluß nach der Bearbeitung erfolgen sollte.


Die Anlieferung erfolgt über ein Fileshare-Portal. Wir akzeptieren auch gerne einen Download Link. Standardmäßig bieten wir den Filetransfer via mydrive an, es sind aber auch andere Portale (z.B. Dropbox, wetransfer....) möglich.


Als Format muss ein unkomprimiertes Audioformat wie wav oder aiff gewählt werden, kein mp3 oder sonstige komprimierte Formate verwenden, da dies den Klang verschlechtern würde.


Für Fruity Loops , Ableton, Acid - User, bitte den Rendervorgang unbedingt ohne "acidized" Option durchführen.